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Survival Feuer machen – So gelingt Dir das perfekte Lagerfeuer in der Wildnis

05.01.2026 63 mal gelesen 1 Kommentare
  • Wähle einen geeigneten Standort für dein Lagerfeuer, der windgeschützt und fern von brennbaren Materialien ist.
  • Nutze trockenes Holz in verschiedenen Größen: Zuerst kleine Äste, dann größere, um eine stabile Flamme zu erzeugen.
  • Entzünde das Feuer mit Zunder, wie z.B. trockenen Blättern oder Gras, und achte darauf, es regelmäßig zu füttern.

Vorbereitung für das Lagerfeuer

Die richtige Vorbereitung ist der Schlüssel, um ein Lagerfeuer erfolgreich zu entzünden und am Leben zu halten. Hier sind die wesentlichen Schritte, die du beachten solltest:

1. Auswahl des Standorts: Wähle einen ebenen, trockenen Platz, der von brennbaren Materialien wie Ästen oder Laub entfernt ist. Achte darauf, dass der Wind nicht direkt auf dein Lagerfeuer bläst.

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2. Abgrenzung des Feuers: Um die Sicherheit zu gewährleisten, grabe eine flache Grube oder umgebe das Feuer mit Steinen, um eine kontrollierte Feuerstelle zu schaffen.

3. Materialien sammeln: Du benötigst drei Arten von Materialien: Zunder, Anzündholz und Brennholz. Zunder sind kleine, leicht entzündliche Materialien. Anzündholz sind Dünne Äste, während Brennholz dickere Stücke sind.

  • Zunder: Ideal sind trockene Blätter, Gras, Birkenrinde oder spezielle Zunderpilze.
  • Anzündholz: Sammle dünne Äste, die nicht dicker als ein Bleistift sind. Diese helfen, das Feuer schnell zu entzünden.
  • Brennholz: Suche dickere Äste oder Holzscheite, die das Feuer länger am Leben halten. Achte darauf, dass sie trocken sind.

4. Trocknung der Materialien: Wenn deine Materialien feucht sind, solltest du sie zuerst trocknen. Lege sie in die Sonne oder in den Wind, um die Feuchtigkeit zu reduzieren.

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5. Anordnung der Materialien: Wenn du bereit bist, das Feuer zu entzünden, ordne deinen Zunder in der Mitte an, umgeben von Anzündholz in einer „Teepee“- oder „Zelt“-Form. Das sorgt dafür, dass die Luft gut zirkulieren kann und das Feuer effizient brennt.

Eine sorgfältige Vorbereitung macht den Unterschied zwischen einem mühsamen Versuch und einem erfolgreichen Lagerfeuer. Wenn du diese Schritte befolgst, bist du gut gerüstet, um ein sicheres und effektives Feuer zu entfachen.

Die richtige Wahl des Standorts

Die Wahl des richtigen Standorts für dein Lagerfeuer ist entscheidend, um Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten. Hier sind einige wichtige Überlegungen, die du beachten solltest:

  • Abstand zu brennbaren Materialien: Stelle sicher, dass dein Feuer mindestens drei Meter von Bäumen, Sträuchern und anderen brennbaren Materialien entfernt ist. Dies minimiert das Risiko eines unkontrollierten Feuers.
  • Windrichtung: Berücksichtige die Windrichtung, um zu verhindern, dass Funken oder Glut in Richtung von Zelten oder anderen brennbaren Gegenständen geweht werden. Ein geschützter Platz hinter einem natürlichen Windschutz, wie Felsen oder dichten Büschen, ist ideal.
  • Untergrund: Wähle einen stabilen, ebenen Untergrund, der frei von Laub, Gras oder anderen brennbaren Materialien ist. Ein sandiger oder erdiger Boden ist am besten geeignet.
  • Wasserquelle: Es ist ratsam, in der Nähe einer Wasserquelle zu campen, um im Notfall schnell löschen zu können. Halte immer einen Eimer Wasser oder Sand bereit, um das Feuer sicher zu löschen.
  • Überhängende Äste: Achte darauf, dass keine Äste oder Zweige über deinem Feuer hängen. Diese können durch die Hitze entzündet werden und zu einem gefährlichen Brand führen.
  • Örtliche Vorschriften: Informiere dich über lokale Vorschriften und Verbote. In einigen Gebieten kann das Entzünden von Feuern während bestimmter Jahreszeiten oder unter bestimmten Bedingungen verboten sein.

Die richtige Standortwahl kann nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch die Effektivität deines Lagerfeuers steigern. Ein gut gewählter Platz ermöglicht es dir, das Feuer effizient zu nutzen, während du gleichzeitig die Natur respektierst und schützt.

Materialien für das Feuer

Um ein effektives Lagerfeuer zu entfachen und aufrechtzuerhalten, benötigst du drei Hauptmaterialien: Zunder, Anzündholz und Brennholz. Jedes dieser Materialien spielt eine spezifische Rolle im Feuerprozess. Hier sind die Details:

  • Zunder: Dies ist das leicht entzündliche Material, das die erste Flamme fängt. Geeignete Zunderarten sind:
    • Birkenrinde: Sie brennt auch in feuchtem Zustand gut und ist leicht zu finden.
    • Zunderpilze: Diese müssen oft getrocknet werden, bevor sie als Zunder verwendet werden können.
    • Getrocknete Gräser und Blätter: Sie sind schnell entzündlich und ideal für den Anfang.
    • Watte: Ein hervorragendes Material, wenn Zunder knapp ist, da es sehr leicht brennt.
  • Anzündholz: Dieses Material hilft, die Flamme von deinem Zunder auf größere Holzstücke zu übertragen. Es sollte dünn und trocken sein. Beispiele sind:
    • Äste: Dünne Äste, die nicht dicker als ein Bleistift sind, eignen sich perfekt.
    • Holzspäne: Diese sind ebenfalls effektiv, da sie schnell Feuer fangen.
  • Brennholz: Dies sind die dickeren Holzstücke, die das Feuer langfristig am Leben halten. Achte darauf, dass es gut getrocknet ist, um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten. Geeignete Optionen sind:
    • Nadelhölzer: Kiefer und Fichte haben einen hohen Harzgehalt und brennen gut.
    • Laubhölzer: Eiche oder Buche sind ebenfalls gute Optionen, benötigen jedoch etwas länger zum Entzünden.

Die richtige Auswahl und Vorbereitung dieser Materialien ist entscheidend für den Erfolg deines Lagerfeuers. Durch die Kombination von Zunder, Anzündholz und Brennholz kannst du sicherstellen, dass dein Feuer schnell und effizient brennt, was dir in der Wildnis Sicherheit und Komfort bietet.

Zunder: Die Grundlage für ein erfolgreiches Feuer

Zunder ist das entscheidende Element, um ein Feuer in der Wildnis erfolgreich zu entzünden. Es handelt sich um leicht entzündliche Materialien, die in der Lage sind, Funken oder Glut schnell aufzunehmen und in eine Flamme umzuwandeln. Die Wahl des richtigen Zunders kann den Unterschied zwischen einem mühsamen Feuer und einem schnellen Erfolg ausmachen. Hier sind einige wichtige Aspekte und Tipps zur Auswahl und Vorbereitung von Zundermaterialien:

  • Eigenschaften von Zunder: Der ideale Zunder sollte leicht, trocken und in kleinen Stückchen oder Fasern vorhanden sein. Dies ermöglicht eine schnelle Entzündung, selbst bei minimalem Funkenkontakt.
  • Vielfalt an Zundermaterialien: Es gibt eine Vielzahl von Zundermaterialien, die du in der Natur finden kannst. Dazu gehören:
    • Baumrinde: Besonders Birkenrinde eignet sich hervorragend, da sie auch bei Nässe brennbar bleibt.
    • Gräser und Blätter: Getrocknete Gräser und Laub sind schnell entzündlich und leicht zu sammeln.
    • Faserstoffe: Materialien wie die Fasern von Kokosnüssen oder die inneren Schichten von Rinde sind ebenfalls effektiv.
    • Zunderpilze: Diese speziellen Pilze, die oft an Bäumen wachsen, sind ausgezeichnete Zunderquellen, wenn sie gut getrocknet sind.
  • Vorbereitung des Zunders: Um die Effektivität des Zunders zu maximieren, solltest du ihn gut vorbereiten:
    • Reibe oder zerrupfe den Zunder in kleine Stücke, um die Oberfläche zu vergrößern und die Entzündung zu erleichtern.
    • Lagere deinen Zunder an einem trockenen Ort, um sicherzustellen, dass er nicht feucht wird.
  • Tipps zur Verwendung: Beim Entzünden des Feuers ist es wichtig, den Zunder richtig zu positionieren:
    • Platziere den Zunder in der Mitte deiner Feuerstelle und umgebe ihn mit Anzündholz.
    • Sei geduldig und fächele vorsichtig, wenn der Zunder zu glühen beginnt, um die Flamme zu unterstützen.

Indem du die richtigen Zundermaterialien auswählst und gut vorbereitest, schaffst du die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lagerfeuer. Die Kunst des Feuermachens beginnt mit der richtigen Grundlage, und Zunder spielt dabei eine unverzichtbare Rolle.

Anzündmaterialien und Brennholz

Die Wahl der richtigen Anzündmaterialien und Brennholz ist entscheidend, um ein Lagerfeuer effektiv zu entzünden und aufrechtzuerhalten. Diese Materialien spielen eine wesentliche Rolle in der Feuerhierarchie und sollten sorgfältig ausgewählt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Anzündmaterialien sind die ersten Materialien, die du nach dem Zunder hinzufügst, um die Flamme zu stabilisieren und zu vergrößern. Sie sollten leicht entflammbar und schnell brennbar sein. Zu den besten Anzündmaterialien zählen:

  • Dünne Äste: Diese sollten nicht dicker als ein Bleistift sein und aus trockenem Holz bestehen.
  • Holzspäne oder Rinde: Diese Materialien sind sehr leicht entflammbar und helfen, das Feuer schnell zum Lodern zu bringen.
  • Papier oder Karton: Auch diese Materialien können als Anzündhilfe genutzt werden, solange sie nicht behandelt oder beschichtet sind.

Nachdem das Feuer mit Zunder und Anzündmaterialien entfacht wurde, ist es wichtig, das Brennholz hinzuzufügen. Es sorgt dafür, dass das Feuer lange brennt und Wärme sowie Licht spendet. Hier sind einige wichtige Aspekte zur Auswahl des richtigen Brennholzes:

  • Trockenheit: Brennholz sollte gut getrocknet sein, da feuchtes Holz schwerer zu entzünden ist und mehr Rauch erzeugt.
  • Holzarten: Nadelhölzer wie Kiefer und Fichte sind aufgrund ihres Harzgehalts besonders gut geeignet, während Laubhölzer wie Buche und Eiche eine längere Brenndauer bieten.
  • Größe der Holzstücke: Beginne mit kleineren Stücke und füge allmählich dickere Holzscheite hinzu, um das Feuer stabil zu halten.

Zusätzlich ist es ratsam, eine Mischung aus verschiedenen Holzarten zu verwenden. Dies kann helfen, eine gleichmäßige und nachhaltige Wärmequelle zu schaffen. Achte darauf, dass du immer genügend Brennholz in der Nähe hast, um das Feuer kontinuierlich am Leben zu halten.

Durch die richtige Auswahl und Kombination von Anzündmaterialien und Brennholz kannst du sicherstellen, dass dein Lagerfeuer nicht nur schnell entfacht wird, sondern auch über längere Zeit stabil brennt und dir die nötige Wärme und Sicherheit bietet.

Techniken zum Entzünden des Feuers

Das Entzünden eines Feuers kann auf verschiedene Weisen erfolgen, abhängig von den verfügbaren Materialien und der Umgebung. Hier sind einige der effektivsten Techniken, die dir helfen, ein Feuer ohne Feuerzeug oder Streichhölzer zu entfachen:

  • Feuerstahl-Technik: Eine der zuverlässigsten Methoden. Hierbei ziehst du mit einem Schaber über den Feuerstahl, um Funken zu erzeugen. Diese Funken fallen auf den vorbereiteten Zunder und entzünden ihn.
  • Schlagfeuerzeug: Diese Technik erfordert Feuerstein und ein Zunderstück. Durch das Schlagen des Feuersteins gegen einen Zunderstein entstehen Funken, die den Zunder entzünden können.
  • Magnesiumblock: Bei dieser Methode wird mit einem speziellen Schaber Magnesiumspäne abgerieben. Diese Späne sind extrem entzündlich und können mit einem Funken aus dem Feuerstahl entzündet werden.
  • Batterie und Stahlwolle: Eine kreative Methode, bei der du die Kontakte einer Batterie mit feiner Stahlwolle berührst. Der Strom lässt die Stahlwolle glühen und entzündet den Zunder schnell.
  • Lupe oder Glas: Mit Sonnenlicht kannst du mithilfe einer Lupe oder eines Glases einen Brennpunkt auf dem Zunder erzeugen. Diese Methode erfordert etwas Geduld und eine klare, sonnige Umgebung.
  • Feuerbohrer: Diese traditionelle Methode nutzt Reibung. Ein Holzstab wird in eine weiche Holzunterlage gedreht, um Hitze zu erzeugen, die schließlich den Zunder entzündet. Dies erfordert Geschick und Ausdauer.

Jede dieser Techniken hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und kann je nach Situation und Verfügbarkeit von Materialien ausgewählt werden. Es ist wichtig, jede Methode zu üben, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein. Unabhängig von der Technik ist die Vorbereitung der Materialien entscheidend für den Erfolg beim Feuermachen.

Feuerstahl: Ein bewährtes Hilfsmittel

Feuerstahl ist eines der effektivsten und zuverlässigsten Hilfsmittel, um in der Wildnis ein Feuer zu entzünden. Seine einfache Handhabung und hohe Effizienz machen ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Outdoor-Ausrüstung. Hier sind einige wichtige Aspekte, die du über Feuerstahl wissen solltest:

  • Materialien: Feuerstahl besteht typischerweise aus einer Legierung von Eisen und Magnesium, manchmal ergänzt durch andere Metalle wie Lanthan oder Cer. Diese Zusammensetzung sorgt dafür, dass der Stahl beim Schaben Funken erzeugt.
  • Funktionsweise: Um Funken zu erzeugen, wird ein Schaber (Striker) über den Feuerstahl gezogen. Die Reibung zwischen dem Schaber und dem Stahl erzeugt glühende Partikel, die auf den Zunder fallen und diesen entzünden können.
  • Vorteile: Feuerstahl ist extrem langlebig und kann mehrere Tausend Zündungen liefern. Er funktioniert unter verschiedensten Bedingungen, selbst bei Nässe und Wind, was ihn besonders ideal für Outdoor-Abenteuer macht.
  • Handhabung: Um die besten Ergebnisse zu erzielen, halte den Feuerstahl in einem 45-Grad-Winkel über dem Zunder. Ein kurzer, kräftiger Zug mit dem Schaber ist oft effektiver als ein langsames Schaben, da die Funken dann besser auf den Zunder fallen.
  • Pflege und Wartung: Um die Lebensdauer deines Feuerstahls zu maximieren, sollte er trocken und vor Korrosion geschützt aufbewahrt werden. Lagere ihn in einem wasserdichten Beutel oder einer Schutzhülle, wenn du ihn nicht benutzt.

Die Verwendung von Feuerstahl erfordert etwas Übung, aber mit der richtigen Technik kannst du schnell und effizient ein Feuer entfachen. Diese Methode ist nicht nur praktisch, sondern auch eine faszinierende Verbindung zu den traditionellen Feuermethoden unserer Vorfahren. Feuerstahl ist daher eine wertvolle Ergänzung für jeden Überlebensrucksack und ein Zeichen für Selbstversorgung und Unabhängigkeit in der Natur.

Feuerschlagen mit Feuerstein und Zunderstein

Das Feuerschlagen mit Feuerstein und Zunderstein ist eine der ältesten Techniken, um Feuer zu entfachen. Diese Methode erfordert etwas Geschick und Übung, bietet jedoch eine effektive Möglichkeit, ein Feuer zu erzeugen, wenn andere Hilfsmittel nicht zur Verfügung stehen. Hier sind die wesentlichen Aspekte dieser Technik:

  • Materialien: Für diese Technik benötigst du einen Feuerstein (z.B. Flint oder Quarz) und einen Zunderstein (wie Pyrit oder ein spezielles Stück Stahl). Achte darauf, dass beide Materialien gut ausgewählt sind, um optimale Funken zu erzeugen.
  • Vorbereitung des Zunders: Bevor du mit dem Feuerschlagen beginnst, bereite deinen Zunder vor. Dieser sollte trocken und in kleinen Flocken oder Fasern zerrieben werden, um die Aufnahme von Funken zu erleichtern.
  • Schlagtechnik: Halte den Feuerstein in einer stabilen Position und schlage mit dem Zunderstein oder dem Zunderstück kräftig auf den Feuerstein. Dabei sollte die Kante des Zundersteins entlang der scharfen Kante des Feuersteins geschlagen werden, um die besten Funken zu erzeugen.
  • Funkenübertragung: Wenn die Funken fliegen, richte deine Zundermaterialien so aus, dass sie direkt auf die Funken fallen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Zunder entzündet wird.
  • Nachhaltigkeit: Wenn der Zunder beginnt zu glühen, fächele vorsichtig, um die Flamme zu fördern. Füge dann schnell Anzündholz hinzu, um das Feuer zu stabilisieren und zu vergrößern.

Diese Methode erfordert Geduld und Präzision, kann jedoch mit etwas Übung zu einer zuverlässigen Technik werden. Das Feuerschlagen mit Feuerstein und Zunderstein verbindet dich mit alten Überlieferungen und vermittelt ein tiefes Verständnis für die Kunst des Feuermachens.

Magnesiumblock als Feuerquelle

Der Magnesiumblock ist eine äußerst effektive Methode, um in der Wildnis ein Feuer zu entfachen. Diese Technik nutzt die hohe Entzündlichkeit von Magnesium und ist besonders nützlich, wenn andere Zündmethoden nicht verfügbar sind. Hier sind einige wichtige Informationen zur Verwendung eines Magnesiumblocks:

  • Materialbeschreibung: Ein Magnesiumblock besteht aus reinem Magnesium, das in verschiedenen Formen, oft als kleine Platten oder Blöcke, erhältlich ist. Manchmal ist ein Zunderstück integriert, um die Entzündung zu erleichtern.
  • Vorteile: Magnesium hat den Vorteil, dass es bei der Verbrennung eine extrem hohe Temperatur erreicht, was es einfacher macht, selbst feuchte Zundermaterialien zu entzünden. Zudem ist der Block leicht und kompakt, was ihn ideal für die Mitnahme in der Outdoor-Ausrüstung macht.
  • Vorbereitung: Um den Magnesiumblock effektiv zu nutzen, benötigst du ein scharfes Werkzeug, wie ein Messer oder einen Schaber, um kleine Späne vom Block abzureiben. Diese Späne sind sehr entzündlich und können mit einem Funken leicht entzündet werden.
  • Technik:
    • Schritt 1: Bereite deinen Zunder und Anzündmaterialien vor, indem du sie in der Nähe deiner Feuerstelle platzierst.
    • Schritt 2: Nutze das Messer, um dünne Späne vom Magnesiumblock abzureiben und diese auf den Zunder zu legen.
    • Schritt 3: Verwende einen Feuerstahl oder einen anderen Funkengeber, um Funken auf die Magnesiumspäne zu erzeugen. Die hohe Temperatur des brennenden Magnesium wird den Zunder entzünden.
  • Sicherheitsaspekte: Achte darauf, dass du bei der Verwendung von Magnesium in einem offenen Bereich arbeitest, da die Flamme sehr heiß und hell sein kann. Halte immer Löschmittel bereit, um im Notfall schnell reagieren zu können.

Die Verwendung eines Magnesiumblocks als Feuerquelle ist eine praktische und zuverlässige Methode, die dir in Überlebenssituationen wertvolle Dienste leisten kann. Mit etwas Übung und Vorbereitung kannst du sicherstellen, dass du auch unter schwierigen Bedingungen ein Feuer entfachen kannst.

Batterie und Stahlwolle: Eine kreative Methode

Die Kombination aus Batterie und Stahlwolle ist eine innovative Methode, um in der Wildnis ein Feuer zu entfachen. Diese Technik ist besonders nützlich, wenn traditionelle Zündmittel nicht zur Verfügung stehen. Hier sind die wesentlichen Schritte und Überlegungen, um diese Methode erfolgreich anzuwenden:

  • Materialien: Du benötigst eine 9-Volt-Batterie und feine Stahlwolle. Achte darauf, dass die Stahlwolle trocken und unbeschädigt ist, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
  • Vorbereitung: Stelle sicher, dass du Zundermaterialien in Reichweite hast, wie trockene Blätter, Gras oder Birkenrinde. Diese Materialien sollten vorbereitet und leicht zugänglich sein, da die Methode schnell funktioniert.
  • Technik:
    • Schritt 1: Nimm die Stahlwolle und forme sie zu einem kleinen Ball oder einer lockeren Faser. Dies erhöht die Oberfläche, die mit der Batterie in Kontakt kommt.
    • Schritt 2: Halte die Stahlwolle an die Pole der 9-Volt-Batterie. Berühre dabei zuerst einen Pol und dann den anderen mit der Wolle. Die elektrische Energie der Batterie erzeugt Wärme, die die Stahlwolle zum Glühen bringt.
    • Schritt 3: Sobald die Stahlwolle glüht, halte sie über dein Zundermaterial. Fächele sanft, um die Flamme zu entfachen.
  • Sicherheitsaspekte: Achte darauf, dass du diese Methode in einem sicheren Bereich anwendest, fern von brennbaren Materialien, die nicht für das Feuer bestimmt sind. Halte immer Löschmittel bereit, um im Notfall schnell reagieren zu können.

Diese Methode bietet eine kreative und effektive Möglichkeit, ein Feuer zu entfachen, und ist besonders vorteilhaft in Situationen, in denen andere Zündtechniken versagen. Mit etwas Übung kannst du diese Technik schnell beherrschen und sie als wertvolles Werkzeug in deiner Survival-Ausrüstung nutzen.

Die Lupe nutzen: Sonnenenergie für das Feuer

Die Verwendung einer Lupe ist eine effektive Methode, um mit Sonnenenergie ein Feuer zu entfachen. Diese Technik nutzt die gebündelten Sonnenstrahlen, um Zunder zu entzünden, und ist besonders nützlich an sonnigen Tagen. Hier sind einige wichtige Punkte, die du beachten solltest:

  • Materialien: Du benötigst eine Lupe oder ein anderes transparentes, konvexes Glas, das die Sonnenstrahlen fokussieren kann. Eine Brille mit starken Linsen oder sogar eine Wasserflasche mit klarem Wasser kann in Notfällen ebenfalls funktionieren.
  • Zunderwahl: Achte darauf, dass dein Zunder trocken und leicht entzündlich ist. Materialien wie Birkenrinde, trockene Blätter oder feines Gras sind besonders geeignet, da sie schnell Feuer fangen.
  • Technik:
    • Schritt 1: Platziere den Zunder auf einer feuerfesten Unterlage, idealerweise an einem windgeschützten Ort.
    • Schritt 2: Halte die Lupe in einem geeigneten Winkel zur Sonne, sodass die gebündelten Sonnenstrahlen auf einen kleinen Punkt des Zunders treffen. Es ist wichtig, den Brennpunkt so klein wie möglich zu halten, um die Hitze zu maximieren.
    • Schritt 3: Bewege die Lupe langsam, bis du einen kleinen, glühenden Punkt auf dem Zunder siehst. Halte die Lupe stabil, bis der Zunder zu rauchen beginnt.
    • Schritt 4: Sobald der Zunder raucht, fächele sanft, um die Flamme zu entfachen, und füge Anzündmaterialien hinzu.
  • Optimale Bedingungen: Diese Methode funktioniert am besten an klaren, sonnigen Tagen, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. Vermeide bewölkte Tage oder frühe Morgenstunden, da die Sonnenstrahlen nicht stark genug sind, um die nötige Wärme zu erzeugen.

Die Verwendung einer Lupe ist eine umweltfreundliche Methode, um Feuer zu machen, und bietet eine faszinierende Möglichkeit, die Kraft der Sonne zu nutzen. Mit etwas Übung kannst du diese Technik meistern und sie in deinen Überlebensfähigkeiten verankern.

Feuerbohrer: Eine traditionelle Technik

Der Feuerbohrer ist eine der ältesten Methoden, um Feuer zu erzeugen, und basiert auf dem Prinzip der Reibung. Diese Technik erfordert Geschicklichkeit und Geduld, bietet jedoch eine tiefere Verbindung zur Natur und den traditionellen Überlebenstechniken. Hier sind die wichtigsten Aspekte des Feuerbohrens:

  • Materialien: Um einen Feuerbohrer herzustellen, benötigst du folgende Teile:
    • Bohrer: Ein gerader, dünner Stock, meist aus weichem Holz, der als Drehachse dient.
    • Bodenplatte: Eine stabile Holzplatte, auf der der Bohrer befestigt wird und auf der die Reibung entsteht.
    • Spindel: Ein weiterer kleiner Stock, der in die Bohrerritze passt und als Drehmechanismus dient.
    • Zunder: Ein leicht entzündliches Material, das die Glut aufnehmen kann.
  • Technik:
    • Schritt 1: Bereite die Bodenplatte vor, indem du eine kleine Vertiefung in die Mitte schnitzt, um die Reibung zu fokussieren.
    • Schritt 2: Setze die Spindel in die Vertiefung der Bodenplatte und halte sie mit einem Fuß oder deiner Hand fest.
    • Schritt 3: Drehe den Bohrer mit beiden Händen schnell, indem du die Spindel zwischen deinen Handflächen rollst. Achte darauf, gleichmäßigen Druck auszuüben.
    • Schritt 4: Nach einer gewissen Zeit sollte der Holzstaub anfangen, sich zu erhitzen und zu glühen. Sobald du Glut siehst, übertrage sie vorsichtig auf deinen Zunder.
  • Wichtige Tipps:
    • Wähle weiches Holz für den Bohrer und die Bodenplatte, da es sich leichter reiben lässt.
    • Stelle sicher, dass der Zunder trocken und leicht entzündlich ist, um die Glut optimal zu nutzen.
    • Übe regelmäßig, um deine Technik zu verbessern und die nötige Kraft und Ausdauer aufzubauen.

Die Feuerbohrtechnik ist nicht nur eine nützliche Überlebensfähigkeit, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die dir die Prinzipien der Natur näherbringt. Mit Geduld und Übung kannst du diese Methode meistern und dich auf spannende Abenteuer in der Wildnis vorbereiten.

Sicherheitsaspekte beim Feuermachen

Beim Feuermachen ist Sicherheit von größter Bedeutung, insbesondere in der Wildnis, wo unkontrollierte Feuer schnell zu gefährlichen Situationen führen können. Hier sind einige wesentliche Sicherheitsaspekte, die du beachten solltest:

  • Standortwahl: Wähle einen sicheren Standort für dein Feuer, der mindestens drei Meter von brennbaren Materialien entfernt ist. Achte darauf, dass der Boden stabil und trocken ist.
  • Feuerstelle: Grabe eine Feuerstelle oder benutze Steine, um eine sichere Umrandung zu schaffen. Dies hilft, das Feuer zu kontrollieren und ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern.
  • Materialien: Verwende nur trockene und geeignete Materialien für dein Feuer. Feuchtes Holz produziert viel Rauch und kann schwerer zu entzünden sein. Halte dich von giftigen Materialien fern, die schädliche Dämpfe erzeugen können.
  • Überwachung: Lass das Feuer niemals unbeaufsichtigt. Stelle sicher, dass immer jemand in der Nähe ist, um das Feuer zu kontrollieren und schnell eingreifen zu können, falls es außer Kontrolle gerät.
  • Extinguishers: Halte immer Löschmittel bereit, wie Wasser, Sand oder Erde, um das Feuer im Notfall schnell zu löschen. Es ist ratsam, einen Eimer Wasser oder eine Schaufel mit Erde in Reichweite zu haben.
  • Windbedingungen: Achte auf die Windrichtung und -stärke. Stark windige Bedingungen können dazu führen, dass Funken auf brennbare Materialien geweht werden. Bei starkem Wind sollte das Feuer nicht entzündet werden.
  • Feuerlöschung: Achte darauf, das Feuer vollständig zu löschen, bevor du den Ort verlässt. Lösche die Flammen gründlich mit Wasser und grabe die Glut aus, um sicherzustellen, dass es nicht erneut aufflammen kann.

Indem du diese Sicherheitsaspekte berücksichtigst, minimierst du das Risiko von Unfällen und sorgst dafür, dass das Feuermachen in der Wildnis zu einer sicheren und angenehmen Erfahrung wird. Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen, um die Natur und dich selbst zu schützen.

Feuer im Notfall: Alternative Methoden

In Notfallsituationen kann es entscheidend sein, alternative Methoden zum Feuermachen zu kennen, besonders wenn die gängigen Techniken nicht verfügbar sind. Hier sind einige kreative Ansätze, um in schwierigen Bedingungen ein Feuer zu entfachen:

  • Feuer mit einer Glasflasche: Eine klare Glasflasche kann als Brennglas fungieren. Fülle die Flasche mit Wasser und halte sie so, dass das Sonnenlicht durch die Flasche auf einen trockenen Zunder konzentriert wird. Dies kann helfen, den Zunder zu entzünden, besonders an sonnigen Tagen.
  • Feuer mit einer Dosenoberfläche: Eine leere, saubere Konservendose kann ebenfalls als reflektierendes Objekt verwendet werden. Poliere die Außenseite der Dose, um eine spiegelähnliche Oberfläche zu erhalten. Halte die Dose so, dass das Sonnenlicht auf den Zunder trifft, um diesen zu entzünden.
  • Schlag-Feuermethode mit Metallgegenständen: Wenn du Metallgegenstände zur Verfügung hast, kannst du versuchen, mit einem harten Gegenstand gegen einen anderen zu schlagen (z.B. ein Messer auf einen Stein). Die Funken, die dadurch entstehen, können auf vorbereiteten Zunder fallen.
  • Feuer mit Chemikalien: In extremen Notfällen können bestimmte Chemikalien wie Kaliumpermanganat und Glyzerin verwendet werden, um ein Feuer zu erzeugen. Diese Methode sollte jedoch nur mit äußerster Vorsicht angewendet werden, da sie gefährlich sein kann und eine präzise Handhabung erfordert.
  • Wärmequelle aus einem Auto: In einer Notsituation kannst du die Batterie eines Autos nutzen, um Funken zu erzeugen. Indem du zwei Kabel an die Batterie anschließt und sie kurz berührst, kannst du Funken erzeugen, die auf Zunder fallen können. Dies sollte jedoch nur in einer absoluten Notsituation durchgeführt werden, da es gefährlich sein kann.

Diese Methoden bieten wertvolle Alternativen, um auch unter schwierigen Bedingungen ein Feuer zu entfachen. Es ist ratsam, sich im Voraus mit diesen Techniken vertraut zu machen und sie zu üben, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein.

Das Feuer am Leben halten

Nachdem du erfolgreich ein Feuer entfacht hast, ist es wichtig, es am Leben zu halten. Ein gut gehegtes Feuer bietet nicht nur Wärme und Licht, sondern auch Sicherheit und die Möglichkeit, Nahrung zuzubereiten. Hier sind einige Tipps, um dein Feuer effizient und nachhaltig zu betreiben:

  • Regelmäßiges Nachlegen: Achte darauf, regelmäßig Brennholz nachzulegen, um das Feuer stabil zu halten. Beginne mit kleineren Ästen und steigere die Dicke des Holzes, während das Feuer stärker wird. Dies sorgt für eine kontinuierliche Verbrennung.
  • Wahl des Holzes: Verwende eine Mischung aus verschiedenen Holzarten, um eine gleichmäßige Wärmeabgabe zu gewährleisten. Nadelhölzer brennen schnell und heiß, während Laubhölzer eine längere Brenndauer bieten. Eine Kombination hilft, die Vorteile beider Holzarten zu nutzen.
  • Luftzirkulation: Achte darauf, dass dein Feuer genügend Luft bekommt. Eine gute Luftzirkulation ist entscheidend, um die Flamme am Leben zu halten. Vermeide es, das Feuer zu ersticken, indem du zu viel Holz auf einmal nachlegst.
  • Vermeidung von Feuchtigkeit: Halte Brennholz trocken und schütze es vor Regen oder Feuchtigkeit. Nasses Holz brennt schlecht und produziert viel Rauch. Wenn du nasses Holz verwenden musst, versuche, die äußeren Schichten abzuschälen, um das trockene Innere freizulegen.
  • Feuerstelle überwachen: Behalte dein Feuer stets im Auge und sei bereit, es zu kontrollieren. Achte darauf, dass es nicht zu groß wird und keine Funken auf leicht entflammbare Materialien in der Umgebung fliegen.
  • Feuer löschen: Wenn du das Feuer nicht mehr benötigst, stelle sicher, dass du es vollständig löschst. Verwende Wasser oder Erde, um die Glut zu ersticken, und prüfe, ob alles vollständig gelöscht ist, bevor du den Platz verlässt.

Indem du diese Maßnahmen befolgst, kannst du sicherstellen, dass dein Feuer nicht nur lange brennt, sondern auch sicher bleibt. Ein gut gepflegtes Feuer ist ein wertvoller Verbündeter in der Wildnis und trägt erheblich zu deinem Wohlbefinden bei.

Feuerlöschen und Rücksichtnahme auf die Natur

Das Löschen eines Feuers ist ebenso wichtig wie das Entzünden. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Feuer in der Natur schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch andere Menschen und Tiere. Hier sind einige wesentliche Punkte, die du beachten solltest:

  • Vollständige Löschung: Achte darauf, dein Feuer vollständig zu löschen, bevor du den Ort verlässt. Dies bedeutet, dass du nicht nur die sichtbaren Flammen, sondern auch die Glut ablöschen musst. Verwende dazu Wasser, Sand oder Erde und stelle sicher, dass alles vollständig abgekühlt ist.
  • Vermeidung von Rückständen: Hinterlasse keine Rückstände oder Abfälle, die die Natur belasten könnten. Nimm alle Materialien, die du zum Feuermachen verwendet hast, wieder mit, um die Umgebung sauber zu halten.
  • Natürliche Brennstoffe nutzen: Achte darauf, dass du nur natürliche und bereits abgestorbene Materialien verwendest, um dein Feuer zu entfachen. Das Fällen lebender Bäume oder das Abreißen von Zweigen kann das Ökosystem schädigen.
  • Rücksichtnahme auf Wildtiere: Vermeide es, dein Feuer in der Nähe von Nestern oder Lebensräumen von Tieren zu entzünden. Tiere haben ein Recht auf ihre Umgebung, und Feuer kann ihren Lebensraum ernsthaft stören.
  • Wetterbedingungen beachten: Bei starkem Wind oder Trockenheit ist es ratsam, auf das Entzünden eines Feuers zu verzichten. Diese Bedingungen können schnell zu unkontrollierten Bränden führen, die schwer zu löschen sind.
  • Lokale Vorschriften einhalten: Informiere dich über die spezifischen Vorschriften und Verbote in der Region, in der du dich aufhältst. In vielen Gebieten sind Feuer während bestimmter Jahreszeiten oder bei bestimmten Wetterbedingungen verboten.

Indem du diese Richtlinien befolgst, trägst du aktiv zum Schutz der Natur bei und sorgst dafür, dass auch zukünftige Generationen die Schönheit und Sicherheit der Wildnis genießen können. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Feuer ist eine grundlegende Fähigkeit für jeden Outdoor-Enthusiasten.

Praktische Tipps für das Feuermachen in der Wildnis

Das Feuermachen in der Wildnis kann eine herausfordernde, aber auch erfüllende Aufgabe sein. Um sicherzustellen, dass du erfolgreich ein Feuer entfachen und aufrechterhalten kannst, hier einige praktische Tipps:

  • Übe im Voraus: Bevor du dich in die Wildnis begibst, übe das Feuermachen mit verschiedenen Methoden. Je vertrauter du mit den Techniken bist, desto besser wirst du im Ernstfall reagieren können.
  • Wähle den richtigen Zeitpunkt: Der beste Zeitpunkt, um ein Feuer zu machen, ist in der Regel am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Luftfeuchtigkeit höher ist. Dies kann helfen, das Feuer leichter zu entzünden.
  • Bereite deinen Zunder: Stelle sicher, dass dein Zunder in kleinen, feinen Stücken vorbereitet ist. Je mehr Oberfläche der Zunder hat, desto schneller kann er entzündet werden.
  • Nutze Wind zu deinem Vorteil: Wenn möglich, positioniere dein Feuer so, dass der Wind die Flamme anbläst. Dies fördert die Luftzirkulation und hilft, das Feuer schneller zu entzünden.
  • Feuerdesign: Experimentiere mit verschiedenen Feuerdesigns wie dem "Teepee" oder "Log Cabin", um die Effizienz deines Feuers zu maximieren. Diese Formen unterstützen eine gute Luftzirkulation und eine effektive Verbrennung.
  • Notfall-Feuerstarter: Halte einen kleinen Notfall-Feuerstarter in deiner Ausrüstung bereit, wie z.B. eine Feuerzeug oder eine Packung Streichhölzer in einer wasserdichten Hülle. Dies kann dir im Ernstfall zusätzliche Sicherheit bieten.
  • Vermeide Ablenkungen: Konzentriere dich beim Feuermachen auf die Aufgabe. Ablenkungen können zu Fehlern führen, die den Erfolg gefährden.
  • Beobachte das Wetter: Achte auf die Wetterbedingungen und passe deine Feuermethoden entsprechend an. Bei Regen oder starkem Wind kann es notwendig sein, einen Schutz zu schaffen oder alternative Materialien zu verwenden.

Indem du diese praktischen Tipps befolgst, kannst du die Erfolgschancen beim Feuermachen in der Wildnis erheblich steigern. Ein gut funktionierendes Feuer kann nicht nur für Wärme und Licht sorgen, sondern auch dein Gefühl der Sicherheit und Selbstversorgung in der Natur stärken.

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Erfahrungen und Meinungen

Nutzer berichten häufig von ihren Herausforderungen beim Lagerfeuer in der Wildnis. Ein zentraler Punkt ist die Standortwahl. Viele empfehlen, einen ebenen und trockenen Platz zu wählen. Ein Teilnehmer eines Survival-Forums betont, dass der Abstand zu brennbaren Materialien entscheidend ist. Zu nahe stehende Äste können schnell zur Gefahr werden. Auch die Windrichtung spielt eine große Rolle. Ein ungünstiger Wind kann die Flamme ausblasen und das Entzünden stark erschweren.

Die Abgrenzung des Feuers ist ein weiteres wichtiges Thema. Nutzer raten dazu, eine flache Grube zu graben, um das Feuer vor Wind zu schützen. Ein Teilnehmer beschreibt, dass das Graben eines kleinen Lochs die Erfolgschancen beim Feuermachen erheblich erhöht. Es fängt die Wärme ein und verhindert, dass die Flamme sofort erlischt.

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Viele Anwender haben auch die Bedeutung von Zunder erkannt. Das richtige Material für den Zunder kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Benutzer eines Survival-Blogs berichten von ihren Erfahrungen mit verschiedenen Zunderarten. Einige schwören auf trockenes Gras oder Rinde, während andere gute Ergebnisse mit Papier oder alten, trockenen Blättern erzielt haben.

Ein typisches Problem: Nasse Witterungsbedingungen. Nutzer berichten, dass es selbst mit hochwertigem Material schwierig sein kann, ein Feuer zu entfachen, wenn die Umwelt feucht ist. Ein Teilnehmer beschreibt, wie er bei schlechtem Wetter versuchte, ein Feuer zu machen, und trotz aller Bemühungen scheiterte.

Die Wahl des Feuermachens ist ebenfalls relevant. Ob Feuerstahl oder traditionelle Methoden wie der Feuerbohrer – die Meinungen gehen auseinander. Einige Anwender bevorzugen moderne Hilfsmittel, während andere auf alte Techniken setzen. Ein Nutzer hebt hervor, dass der Feuerbohrer viel Übung erfordert, aber letztendlich eine lohnende Fähigkeit ist.

Zusätzlich wird die Sicherheit immer wieder angesprochen. Anwender betonen, dass ein Feuer niemals unbeaufsichtigt bleiben sollte. Ein Teilnehmer erklärt, dass er immer einen Feuerlöscher oder Wasser bereit hält, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

In Foren diskutieren Nutzer auch, wie wichtig es ist, im Vorfeld rechtliche Aspekte zu klären. Viele berichten, dass sie zur Sicherheit die Erlaubnis von Waldbesitzern einholen, bevor sie ein Feuer entzünden. Einige haben sogar Bedenken geäußert, dass sie beim Feuermachen erwischt werden könnten.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die psychologische Wirkung von Feuer. Nutzer berichten von der beruhigenden Wirkung, die ein wärmendes Lagerfeuer auf die Psyche hat. Aber auch die praktische Seite, wie das Kochen von Essen oder das Abkochen von Wasser, ist oft ein Motivator.

Ein Fazit aus den Berichten: Die Vorbereitung für ein Lagerfeuer ist entscheidend. Durch die richtige Standortwahl, Materialauswahl und Sicherheitsvorkehrungen kann das Lagerfeuer zu einem erfolgreichen Erlebnis werden. Nutzer können in verschiedenen Foren und auf Blogs wie Lars Konareks Webseite weitere Tipps und Tricks finden.


Häufige Fragen zum Thema Lagerfeuer in der Wildnis

Wie finde ich den besten Standort für mein Lagerfeuer?

Wähle einen ebenen, trockenen Platz, der mindestens drei Meter von brennbaren Materialien entfernt ist. Achte auf die Windrichtung und vergewissere dich, dass kein Wasser in der Nähe ist.

Welche Materialien benötige ich, um ein Lagerfeuer zu machen?

Um ein effektives Feuer zu entfachen, benötigst du Zunder, Anzündholz und Brennholz. Zunder sind leicht entzündliche Materialien, Anzündholz sind dünne Äste, und Brennholz sind dickere Holzstücke für eine längere Brenndauer.

Wie bereite ich meinen Zunder richtig vor?

Zunder sollte fein und trocken sein. Reibe oder zerrupe ihn in kleine Stücke, um die Oberfläche zu vergrößern, und lagere ihn an einem trockenen Ort, um sicherzustellen, dass er nicht feucht wird.

Welche Techniken kann ich verwenden, um mein Feuer zu entzünden?

Zu den effektivsten Techniken gehören die Verwendung eines Feuerstahls, das Schlagen von Feuerstein und Zunderstein, sowie die Nutzung von Magnesiumblöcken oder Batterien mit Stahlwolle. Jede Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Wie halte ich das Lagerfeuer am Leben?

Achte darauf, regelmäßig Brennholz nachzulegen und eine Mischung aus Nadel- und Laubhölzern zu verwenden. Überwache die Luftzirkulation, um das Feuer stabil zu halten, und lösche es immer vollständig, bevor du den Bereich verlässt.

Deine Meinung zu diesem Artikel

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Hey, super artikel da! ich find es aba generell komisch, dass manche menschen einfach nicht wissen wie man ein feuer macht. ich mein, das sollte man doch irgenwie in der schule lernen oder? ich meine zunder und alles klingt kompliziert, aber wenn man mal drüber nachdenkt, ist das ja eig sehr logisch. ich hab letztens versucht ein lagerfeuer zu machen, aber ich hab die ganzen materialien nicht gescheit organisiert bekommen. richtig blöd ey! und dann hab ich immer darauf geachtet, das wasser in der nähe ist, aber trotzdem irgendwie angst gehabt das feuer mal zu groß wird. ?

ach, und was ist mit diesen feuerstein methoden? ich hab da mal was drüber gehört, aber kann man das auch wirklich im notfall gut nutzen? ich bin mehr so der typ für feuerzeug - das is schneller, aber ich mira jetzt mal dass das nicht immer hinhaut..

wäre cool wenn jmd hier lust hätte mal was auszuprobieren! wissen ist schon gut, aber zu zweit macht das bestimmt mehr spaß und alles. ich war so weit, aber da gibt es noch so viel zu lernen und ausprobieren... und wenn das feuer hier bei uns in der nähe losgeht – das will niemand erleben! respect an die natur und so. machts gut alle! ??

Zusammenfassung des Artikels

Für ein erfolgreiches Lagerfeuer ist die richtige Vorbereitung entscheidend: Wähle einen sicheren Standort, sammle Zunder, Anzündholz und Brennholz und ordne sie effizient an. Achte auf lokale Vorschriften und halte Wasser zur Sicherheit bereit.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Wähle den richtigen Standort: Achte darauf, dass dein Lagerfeuer mindestens drei Meter von brennbaren Materialien entfernt ist. Ein stabiler, trockener Untergrund ist ideal.
  2. Bereite die Materialien vor: Sammle Zunder, Anzündholz und Brennholz im Voraus. Achte darauf, dass der Zunder leicht entzündlich ist und das Anzündholz dünn und trocken ist.
  3. Nutze die richtige Feuerstelle: Grabe eine flache Grube oder umgebe das Feuer mit Steinen, um eine kontrollierte Feuerstelle zu schaffen, die Sicherheit bietet.
  4. Optimiere die Anordnung: Ordne deinen Zunder in der Mitte und umgebe ihn mit Anzündholz in einer „Teepee“-Form, um die Luftzirkulation zu maximieren.
  5. Halte Sicherheitsmaßnahmen ein: Behalte das Feuer immer im Auge, halte Löschmittel bereit und achte darauf, dass du das Feuer vollständig löschst, bevor du den Platz verlässt.

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Produktpalette Sehr breit
Materialqualität Hochwertig und robust
Outdoor-Tauglichkeit
Einfache Handhabung
Preis-Leistungs-Verhältnis Gut

Leatherman

Survival Equipment
Produktpalette Groß
Materialqualität Premium
Outdoor-Tauglichkeit
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Preis-Leistungs-Verhältnis Ausgezeichnet, aber hochpreisig

Bushcraft Essentials

Survival Equipment
Produktpalette Mittel
Materialqualität Sehr robust
Outdoor-Tauglichkeit
Einfache Handhabung
Preis-Leistungs-Verhältnis Fair

Badger Outdoor

Survival Equipment
Produktpalette Mittel
Materialqualität Standard
Outdoor-Tauglichkeit
Einfache Handhabung
Preis-Leistungs-Verhältnis Sehr günstig

Roxon

Survival Equipment
Produktpalette Groß
Materialqualität Hochwertig
Outdoor-Tauglichkeit
Einfache Handhabung
Preis-Leistungs-Verhältnis Günstig
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